Iustitia et Pax Europa (Externe Organisation)

AbstraktSchutz der Menschenwürde in Zeiten der WirtschaftskriseAngaben entnommen von der Homepage der "Österreichischen Kommission Iustitia et Pax: http://www.iupax.at/index.php/component/content/article/233-europaeischekonfernzinathen.html Europäische Konferenz in Athen Schutz der Menschenwürde in Zeiten der Wirtschaftskrise Bericht über das internationale Treffen der Europäischen Kommissionen von Iustitia et Pax in Athen und Korinth Oktober 2014 Präsidentin Prof. Ingeborg Gabriel und Generalsekretär Dr. Stefan Krummel nahmen als Vertreter der Österreichischen Kommission Iustitia et Pax am Internationalen Workshop und an der anschließenden zweitägigen Generalversammlung der Europäischen Iustitia et Pax Kommissionen vom 3. bis 7. Oktober 2014 in Athen und Korinth teil.Die dramatische soziale Krise in Griechenland (und anderen europäischen Ländern) fordert zur Reflexion und zum aktiven Einsatz der Konferenz der Europäischen Iustitia et pax Kommissionen. Aufgrund der Finanzkrise kam es zu einer dramatischen Zunahme von Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit (besonders dramatisch für die Jugend), einer Zunahme Selbstmorden, und anderem mehr. Wir besuchten NGO´s die sich engagiert für die gewachsene Not einsetzen ebenso, wie Vertreter der Politik und der Kirche.Trotz der gewachsenen Not fanden wir auch Hoffnung und neu wachsende Solidarität bei den Menschen vor. Es zeigte sich aber auch, dass die strukturellen und systemischen Faktoren, die Menschen in einem Kreislauf aus Armut und Entbehrung gefangen halten, nur durch eine Veränderung der Politik auf Regierungsebene beeinflusst werden könnten. Die Politik müsse daher von einem ganzheitlichen Ansatz zur Lösung komplexer Bedürfnisse geprägt sein, fordern die Teilnehmer der Workshops. Diejenigen, die unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden, fühlen sich frustriert durch das systemische Versagen von Führung und Politik, die finanzielle Erwägungen über grundlegende Menschenrechte und Wohlergehen gestellt haben. Die Herausforderung für die politische Führung sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene liege nun darin, das Vertrauen wieder aufzubauen, indem den Bedürfnissen der Menschen Vorrang gegenüber den Anforderungen des Marktes gewährt wird. Die Menschen müssten ermutigt werden, sich wieder an demokratischen Prozessen zu beteiligen, um ein demokratisches und solidarisches Europa aufzubauen, fassten die Teilnehmer die Erfahrungen des Workshops zusammen. „Die Erfahrungen in Griechenland verweisen auf die Wichtigkeit einer faireren Steuer- und Investitionspolitik, die sicherstellt, dass die Steuerlast nach dem Prinzip der sozialen Gerechtigkeit verteilt wird, dass Steuerhinterziehung erfolgreich bekämpft wird und dass die Regulierung des Finanzsektors sicherstellt, dass Finanzinstitute dem Gemeinwohl dienen.“ Im Rahmen dieser Zusammenkunft der Europäischen Iusitita et pax Kommissionen löste der Luxenburger Erzbischof Jean-Claude Hollerich Bischof William Kenney durch die Übernahme der Präsidentschaft ab.
NameGabriel, Ingeborg Gerda
RolleMitglied
AktivitätAndere
URLhttp://www.juspax-eu.org/en/home/index.shtml?navanchor=1110000
Externe OrganisationIustitia et Pax Europa
Datum2014.10.3 - 2014.10.7
Keywords:603204 Christliche Soziallehre, 505011 Menschenrechte