Information zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen

Die Lehrveranstaltungen im Wintersemester werden präsent geplant. Etwaige hygienespezifische Adaptierungen oder ein Umstieg auf digitale Lehre wird situationsangepasst im Bedarfsfall via u:find und Moodle verlautbart.

Die Prüfungen im kommenden Wintersemester finden, soweit möglich, in Präsenz statt. Bitte informieren Sie sich über den jeweiligen Modus (schriftlich / mündlich) für Ihre Prüfung.

Bitte beachten Sie den neuen Zugangslink für die Plattform TEMPUS - https://tempus.univie.ac.at/

Meldung von COVID-19 Verdachtsfällen für Studierende

Sehr geehrte Studierende, sollten Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein bzw. bereits einen positiven Test vorliegen haben, kontaktieren Sie bitte umgehend den zentralen Service-Desk der Universität Wien und melden Sie über diese Webmaske den Fall ein.

Link zum Service Desk


v.l.n.r. Alexander, Filipovic, Noreen van Elk, Thomas Gremsl

(c) privat

Zum 49. Mal fand vom 3. bis 5. Jänner 2023 die Tagung des „Innsbrucker Kreises von Moraltheolog:innen und Sozialethiker:innenstatt. Die diesjährige Tagung stand unter dem Thema „Synodalität und theologische Ethik – Themen des Synodalen Weges in der Diskussion“, und wurde von Prof. Alexander Filipovic, Prof. Thomas Gremsl (Universität Graz) und Dr. Noreen van Elk vorbereitet. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Befassung mit den Themen und Inhalten des Synodalen Weges in Deutschland sowie mit der Frage nach dem Verhältnis von Synodalität als kirchliches Prinzip und theologischer Ethik.  

Neben den vielen inhaltlich ergiebigen Beiträgen der Referent:innen, die u.a. wertvolle Einblicke in die Arbeit und Ergebnisse der Synodalforen des Synodalen Weges gewährten, zeichnete sich die Tagung durch intensive, zum Teil sogar emotionale, aber vor allem ertragreiche Diskussionen aus. In diesen zeigte sich immer wieder eine gewisse Spannung zwischen Hoffnungen, die mit dem Synodalen Weg und dem Synodalen Prozess geweckt werden und Frustration bzw. Resignation angesichts einer kirchlich-institutionellen Realität, die sich nur langsam und schwer verändern lässt. Denn obschon über die Notwendigkeit von Synodalität und synodalen Prozesse angesichts der Situation der Kirche heute im Kreis der Teilnehmenden weitgehend Einigkeit bestand, offenbarten die Debatten, dass sich über das WIE (Kriterien, Methodologie,…), das WER (Partizipation, Communio-Begriff, Demokratisierung,…) und das WAS (Inhalte, Ziele,…) von Synodalität sowie ihr Verhältnis zur theologischen Ethik kräftig streiten lässt.  

Insgesamt war die Tagung einen Beleg dafür, dass es möglich ist, diese Spannung durchzustehen und gar (theologisch-ethisch) fruchtbar zu machen. Vielleicht ist es dem Innsbrucker Kreis auf diese Weise gelungen trotz vieler offenen Fragen zum Kern dessen durchzudringen, was Synodalität als theologisches Prinzip ausmacht: sich gemeinsam auf den Weg machen, debattieren und dabei Dissens und Spannung aushalten.  

 

 



Der Fachbereich Sozialethik organisiert gemeinsam Dr. Piotr Drag am Donnerstag, den 12.01.2023 um 14 Uhr, einen Workshop zum Thema "Schindler's List and image communication of local culture. A case study". 

Abstract: 

Steven Spielberg's masterpiece Schindler's List is turning 30 in 2023. For all these years, the film has been regularly featured on lists of the all-time greatest in cinema. The pop-culture-like film strives to tell the true story of Oskar Schindler, a German businessman whose efforts to employ Jews during the Holocaust are believed to have saved over 1,000 people from concentration camps, including Auschwitz. The film was nominated for twelve Academy Awards and, in 1994, won seven, including Best Director and Best Picture.

The 30 anniversary of the making of the movie is a perfect occasion to look at the multilayer impact that the film had throughout this period—starting with the effect it had on the life of its director. Steven Spielberg, up until then, was mainly considered a ‘Hollywood entertainer’ associated with fantasy and adventure films.

The movie also had a tremendous impact on the city of Krakow, where most of the movie was filmed. The lecture will analyse the continuing effect of the American pop-culture film on the growth of the number of tourists in Krakow as well as on the revitalisation of the Jewish district – Kazimierz -  in Krakow nowadays. Also, the issues connected with Media Ethics will be discussed. The lecture will finally try to answer why Schindler’s list is the timeless masterpiece that the world needs now more than ever.

Dr. Piotr Drag ist zu Gast im Zuge des CEEPUS Mobilitäts-Programmes des Netzwerkes “Mediaethics”. Derzeit ist Piotr Drag leitender Dozent am Institut für Journalismus, Medien und soziale Kommunikation an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau, Polen. Er ist Spezialist für interkulturelle Kommunikation, internationalen und interreligiösen Dialog, Kommunikation lokaler Kultur, Stadtforschung, Kommunikation des kulturellen Erbes und Medienethik. 

Wir würden uns freuen, wenn Sie der Einladung folgen und bei dem Workshop spannende Impulse und Denkanstöße mitnehmen können. Bitte beachten Sie, dass der Vortrag in englischer Sprache abgehalten wird. Bei Interesse an einer Teilnahme schreiben Sie bitte ein kurzes Mail an sozialethik@unvie.ac.at.


Seit 1.Oktober 2022 - Neues Leitungsteam der Katholisch Theologischen Fakultät

Univ.- Prof. Alexander Filipović - Vizedekan für fakultäre Entwicklung und Kommunikation

Seit dem 1. Oktober verfügt die Katholisch-Theologische Fakultät über ein neues Leitungsteam. Nach 8 Jahren übernimmt Univ.-Prof. Andrea Lehner-Hartmann von Univ.-Prof. Johann Pock die Rolle als neue Dekanin der Fakultät. Darüber hinaus gehören dem Leitungsteam nun auch Vizedekane an: Prof. Alexander Filipovic übernimmt hierbei die Rolle als Vizedekan für fakultäre Entwicklung und Kommunikation. Prof. Agnethe Siquans ist nun Vizedekanin für Lehre und Studienprogrammleitung.

Mehr Informationen über die Ziele des neuen Leitungsteams finden Sie im Bericht des ORFs unter https://religion.orf.at/stories/3215405/.


Von 13. bis 17. Februar 2023 findet an der Universität Wien ein „Vienna Postgraduate Symposium“ zum Krieg in der Ukraine statt. Die interdisziplinäre Veranstaltung möchte sich neben geschichtlichen, religionswissenschaftlichen und allgemein theologischen Themen insbesondere auch sozialethischen Fragestellungen widmen. Es werden Beiträge zur Friedensethik, der Rolle der Kirchen im Krieg in der Ukraine oder zu den Auswirkungen auf internationale Beziehungen und die internationale Sicherheit präsentiert werden. 

Neben den Referenten und den Mitgliedern des Organisationsteams kann aus Platzgründen nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern, die keine Referenten sind, an dem Symposium vor Ort teilnehmen. Wenn Sie an einer Teilnahme am Vor-Ort-Symposium interessiert sind, füllen Sie bitte das Formular bis zum 15. Januar 2023 aus. Das Organisationsteam wird alle Interessensbekundungen nach dem 15. Januar prüfen und sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen, um Ihren Teilnahmewunsch zu bestätigen oder abzulehnen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

News & Events

Am 19. Jänner 2023 fand die Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović im großen Festsaal der Universität Wien statt. Nach Begrüßungsworten durch die Vizerektorin Christa Schnabl und Dekanin Andrea Lehner-Hartmann widmete sich Alexander Filipović in seiner Vorlesung dem Thema "Künstliche Intelligenz als Mittel der Politik? Eine sozialethische Perspektive auf die technische Zukunft der Demokratie". 

Wir freuen uns Ihnen eine Aufzeichnung der Antrittsvorlesung zum Nachsehen zur Verfügung stellen zu können. Diese finden Sie auf Youtube!

Im Anschluss an die Vorlesungen lud die Katholisch-Theologische Fakultät zu einem kleinen Empfang in den Kleinen Festsaal.

Die Antrittsvorlesung ist Teil der Ringvorlesung "Demokratie und Digitale Revolution (WiSe 2022/2023)", welche vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien in Kooperation mit der Stadt Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften organisiert wird.


Call for Papers

Forum Sozialethik - September 2023 zum Thema "Ist das Wissenschaft oder kann das weg? Über die Relevanz einer Christlichen Sozialethik"

Das Forum Sozialethik steht im Jahr 2023 unter dem Titel „Ist das Wissenschaft oder kann das weg? Über die Relevanz einer Christlichen Sozialethik“. Es macht damit das Fach der Christlichen Sozialethik selbst zum Thema der wissenschaftlichen Reflexion.

Fragen, die im Call for Papers aufgeworfen werden, zeigen die Vielfältigkeit der Themenbereiche:

Welche Rolle kann Christliche Sozialethik in Kirche und Gesellschaft heute übernehmen? Wo und für wen hat sie aktuell kritische und orientierende Kraft? Wie kann eine theologische Positionierung des Faches Christliche Sozialethik angesichts sich wandelnder Anforderungen an Theologie aussehen? Welche Bedeutung hat hierfür das Verhältnis von Theologie und Kirche? In diesen Kontexten stellt sich schließlich auch die Frage, wie man Christliche Sozialethik betreibt, um ihren Ansprüchen nach Wissenschaftlichkeit und Praxisrelevanz gerecht zu werden. Welchen methodisch-theoretischen Anforderungen muss sie als interdisziplinäre Wissenschaft gerecht werden?

Die Tagung findet vom 18.-20. September 2023 in der Katholischen Akademie in Schwerte (Ruhr) statt. Mit dem CfP sind Nachwuchsforscher:innen aus der Sozialethik und anderen Disziplinen eingeladen, ab sofort und bis 31.03.2023 Abstracts für Vorträge einzureichen. Weitere Informationen gibt es auch auf der Tagungsseite der Website des Forum Sozialethik.


Univ.-Prof. Alexander Filipović in ORF 2 Sendung "Philosophisches Forum"

06.12.2022 - 22:30 - ORF 2

Am 6. Dezember diskutierte Prof. Filipović (Institut für Systematische Theologie und Ethik, Fachbereich Sozialethik) mit Philosoph und Gastgeber der Sendung Konrad Paul Liessmann, Philosophin Marie-Luisa Frick, Genetiker Markus Hengstschläger und Psychoanalytikerin Jeanette Fischer zum Thema „Vertraue niemandem! – Politik, Medien und Wissenschaft in der Krise“ in der Sendung „Philosophisches Forum“. Moderiert wird die Diskussion von Barbara Stöckl.

Die Sendung ist um 22.30 Uhr in ORF 2 zu sehen sowie eine Woche nach Ausstrahlung in der ORF-TVthek zu finden.


Anmeldung verlängert bis 6. November 2022

In einer Rede im Jahr 2016 bezeichnete Papst Franziskus Europa als „Heimat der Menschenrechte“. Angesichts der vielen Krisen und Herausforderungen der heutigen Zeit, wird dieses Bild von Europa als eine einheitliche Wertegemeinschaft immer häufiger hinterfragt. Das Institut für Kirchenrecht und Religionsrecht und der Fachbereich Sozialethik des Instituts für Systematische Theologie und Ethik möchte sich daher im Rahmen einer Exkursion gemeinsam mit Ihnen vor Ort auf Spurensuche nach den institutionellen, rechtlichen und ethischen Grundpfeilern Europas begeben. Die Exkursion, die uns nach Brüssel führen wird, ist für den Zeitraum 07.-12.05.2023 geplant.

Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie in einer Informationsmappe  zusammenfasst. Die Exkursion wird durch einen großzügigen finanziellen Zuschuss der  österreichischen Delegation in Brüssel unterstützt. 

Bei Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte an kirchenrecht@univie.ac.at. Die offizielle Anmeldefirst endet am 6. November, Restplätze sind jedoch eventuell noch vorhanden!



Sekretariat Öffnungszeiten

Unser Sekretariat ist für Sie zu folgenden Zeiten geöffnet:

Di  10-12 Uhr

Do 10-12 Uhr und 16-18 Uhr  

Bitte melden Sie sich vorher telefonisch unter +43-1-4277-30341 oder per Mail an. Sie können Ihr Anliegen auch per E-Mail an anna.stockhammer@univie.ac.at senden.