Information zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen

Die Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021 finden ausschließlich digital synchron via Moodle statt. Sollte sich am gegenwärtigen Planungsstand etwas ändern, werden wir Sie hier darüber informieren.

Die Prüfungen im Sommersemester 2021 finden digital statt. 

Meldung von COVID-19 Verdachtsfällen für Studierende

Sehr geehrte Studierende, sollten Sie den Verdacht haben, an COVID-19 erkrankt zu sein bzw. bereits einen positiven Test vorliegen haben, kontaktieren Sie bitte umgehend den zentralen Service-Desk der Universität Wien und melden Sie über diese Webmaske den Fall ein.

Link zum Service Desk


Univ.-Prof. Alexander Filipović ist neues Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)

Wir freuen uns berichten zu dürfen, dass Univ.-Prof. Alexander Filipović als neues Mitglied in das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt wurde. 

Das ZdK ist der Zusammenschluss von Vertretern der Diözesanräte und der katholischen Verbände sowie von Institutionen des Laienapostolates und weiteren Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft. Als das von der Deutschen Bischofskonferenz anerkannte Organ soll es im Sinne des Konzilsdekrets über das Apostolat der Laien (Nr. 26) zur Koordinierung der Kräfte des Laienapostolats beitragen und die apostolischen Tätigkeit der Kirche fördern.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Wahl.


Beitrag von Univ.-Prof. Alexander Filipović in Neuerscheinung "The 'Good' Algorithm?" der Päpstlichen Akademie für das Leben

Nach der erfolgreichen Versammlung mit zahlreichen namhaften Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, organisiert durch die Päpstliche Akademie für das Leben im Februar 2020 im Vatikan, ist nun der Tagungsband "The 'Good' Algorithm? Artifical Intelligence. Ethics, Law, Health" erschienen. Herausgegeben von Vincenzo Paglia und Renzo Pegoraro  fasst dieser alle Beiträgen des im Rahmen der Versammlung veranstalteten Workshops zusammen. Der Workshop mit gleichlautenden Titel widmete sich den Fragen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz in allen Bereichen des Lebens, wie auch deren Bedeutung für die katholische Kirche.

Der von Prof. Filipović gehaltene Vortrag mit dem Titel "Ethical and Social Consequences of Artificial Intelligence. Insights from a Christian Social Ethics Perspective" findet sich ebenso in der neuen Publikation.

News & Events


Anlässlich des 130. Jahrestages der Veröffentlichung der ersten Sozialenzyklika, die von Papst Leo XIII. am 15. Mai 1891 unter dem Titel "Rerum novarum" veröffentlicht worden ist, wurde Univ.-Prof. Alexander Filipović von der Kirchenzeitung "Der Sonntag" zur heutigen Bedeutung dieses päpstlichen Rundschreibens sowie der Katholischen Soziallehre befragt.

Wie Prof. Filipović im Interview ausführt, setzt sich mit Rerum Novarum "die Überzeugung durch, dass sich die Kirche ausgehend von der biblischen Offenbarung nicht neutral gegenüber gesellschaftlichen und politischen Fragen verhalten kann." Zwar haben sich die sozialen Fragen seit dem 19. Jahrhundert verändert, und um neue Fragen zu Klimawandel und vor allem Technisierung und Digitalisierung der Gesellschaft erweitert, doch  ist für Prof. Filipović dies nur ein Grund warum die Bedeutung der christlichen Sozialethik weiterzugenommen hat.

Sie können das Interview in voller Länge hier nachlesen. 


"Wir haben mit Beginn der Pandemie gesehen, wie wichtig Einordnung und Wissensvermittlung sind."

Univ.-Prof. Alexander Filipović im Interview mit der Zeitung "Die Furche" (29. April) anlässlich des Tages der Pressefreiheit am 3. Mai.

Die Pandemie hat gezeigt wie wichtig ein Transfer von Wissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen in verständlicher Sprache durch die Medien ist, betont Prof. Filipović. Denn wir merken auch, "dass die Politik im Umgang mit Wissen und Wissenschaft überfordert ist, und wir merken gleichzeitig, dass die Wissenschaft selber die Wissenschaftskommunikation nicht erfunden hat." Umso mehr sei wichtig, dass Politikerinnen und Politiker genau jenen Qualitätsjournalismus fördern, denn hier sei „an die Verantwortung von Demokraten zu erinnern, und die ist auch einzufordern.“

Doch nicht nur der Transfer von Wissen beschäftigt Prof. Filipović, sondern auch die Nachrichtenrezeption durch die Nutzer*innen selbst, die sich immer mehr zu den elektronischen Medien und Social Media verschiebe. Prof. Filipović betonte hierbei: „Da stecken viele algorithmische Nachrichtensortierungen dahinter, die nicht von Journalisten verantwortet, sondern von Maschinen auf der Basis von Klickzahlen durchgeführt werden.“

Sie können den Artikel in voller Länge hier nachlesen.


Univ.-Prof. Alexander Filipović im Podcast "Ein theologisches Armutszeugnis!? Theologen zum Vatikan-Endscheid über die Segnung homosexueller Paare"

In der neuen Folge "Diesseits von Eden" wurde Univ.-Prof. Alexander Filipović mit anderen österreichischen katholischen Theologen und Theologinnen zur Entscheidung der vatikanischen Glaubenskongregation befragt. Diese verkündigte am 15. März 2021, dass homosexuellen Paaren der Segen nicht erteilt werden kann.

Der von Hennig Klingen gestaltete Betrag widmete sich einerseits der Frage wie diese Entscheidung mit humanwissenschaftlichen Erkenntnisse vereinbar sei, wozu Univ.-Prof. Filipović anmerkte: "Diese Frage aber, dass es immer schon gleichgeschlechtliche Sexualität und gleichgeschlechtliche Partnerschaft gibt in der Menschheitsgeschichte, wird ignoriert. Also hier werden auch humanwissenschaftliche Kenntnisse ignoriert."

Ebenso wurde diskutiert inwiefern die Verneinung des Segens für homosexuelle Paare nicht die Idee des Segen selbst beschädigt. Univ.-Prof. Filipović meinte hierzu: "Einem Paar, das ernst macht mit einer Beziehung, die Anwünschung von Gottes Zuspruch und Gegenwart zu verweigern ohne gute Argumente, das ist problematisch und desavouiert meines Erachtens letztlich auch die Idee des Segens selbst."

Den Podcast "Ein theologisches Armutszeugnis!? Theologen zum Vatikan-Endscheid über die Segnung homosexueller Paare" in voller Längen finden Sie hier zum Nachhören.



Sekretariat Öffnungszeiten

Unser Sekretariat ist für Sie zu folgenden Zeiten geöffnet:

Di 10-12 Uhr
Do 10-12 Uhr und 16-18 Uhr  sowie nach Vereinbarung.

Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit:
Di von 10 - 12 Uhr

ACHTUNG:
Der Parteienverkehrt findet ab dem 3. November 2020 bis auf Weiteres nur mehr elektronisch statt. Bitte senden Sie Ihr Anliegen an anna.stockhammer@univie.ac.at