Studium
Sommersemester 2026
VO Christliche Gesellschaftslehre II
- Die Vorlesung ergänzt die Vorlesung „Gesellschaftslehre I". Sie konzentriert sich im Bereich der grundlegenden Sozialethik auf sozialtheoretische Aspekte und die normativen Orientierungen Menschenrechte, Nachhaltigkeit und gerechte Beteiligung. Im Bereich der Kontexte Christlicher Sozialethik liegt der Fokus auf Politik, Wirtschaft und Technik/Digitalität. Als Themen der Sozialethik werden voraussichtlich behandelt Medien, Religionen/Religionsfreiheit, Migration/Weltarmut sowie Krieg/Konflikte/Frieden
- Die Vorlesung ist angelegt als eine Einführung in die politische Ethik. Sie konzentriert sich auf politisch-ethische Klassiker (Platon, Aristoteles, Cicero, Augustinus, Hobbes, Locke, Kant...) und zeitgenössische Entwürfe, die besonders auf die normative Gestaltung der Gesellschaft ausgerichtet sind. Vorgestellt und diskutiert werden praktisch ausgerichtete Sozialphilosophien und politisch-ethische Entwürfe. Schwerpunkte der Darstellung liegen im Bereich der Neuzeit/Moderne auf einer normativen Konzeptionen politischer Öffentlichkeit und deren medienethischer Fundierung. Überlegungen zu den politischen Folgen digitaler und "synthetischer" Kommunikation und Informationsverarbeitung bilden den Abschluss der Vorlesung.
Hinweis: Die Vorlesung ist als Präsenzveranstaltung konzipiert. Alle Vorlesungen werden zusätzlich live per Zoom übertragen und aufgezeichnet und können bis zum letzten Prüfungstermin nachgeschaut werden. Information dazu folgen im Moodle-Kurs der Veranstaltung.
Die Vorlesung ist Teil des EC Kommunikations- und Medienethik.
- Satire ist uns bekannt aus Social Media, Film und Fernsehen. Satire unterhält uns. Sie legt den Finger in die Wunde gesellschaftlich-politischer Fehlentwicklungen. Dabei wird sie nicht immer verstanden und überschreitet nicht selten Grenzen des Erlaubten.
Satire ist philosophisch-wissenschaftlich gesehen eine komplexe und anspruchsvolle Gattung. Im Seminar wollen wir philosophische, literaturwissenschaftliche und weitere theoretische Perspektiven auf Satire diskutieren und aktuelle Beispiele mit diesem Wissen analysieren. Das Hauptinteresse ist dabei medienethisch: Welche Rolle spielt Satire in der öffentlichen Kommunikation, wo liegen die Grenzen dieser Darstellungsform, gibt es eine spezifische Satirekompetenz, was kann Satire, was andere Darstellungeformen nicht können usw.
FS- Aktuelle Forschung in der Sozialethik
- Wirtschaft und politische Herrschaftsformen stehen seit jeher in engem Zusammenhang. Die Politische Ökonomie untersucht dieses Verhältnis vor dem Hintergrund aktueller demokratischer Krisen und der Frage, welche Wirtschaftsformen mit einer menschenrechtsbasierten Demokratie vereinbar sind. Das Seminar nimmt eine politisch-ethische Perspektive ein und diskutiert, wie Demokratie und Wirtschaft gestaltet werden können und sollen.
- Das Seminar ist als intensives Lektüreseminar angelegt und arbeitet zweistufig: Als gemeinsame Grundlage dient Lisa Herzogs The Democratic Marketplace (2025). Ergänzend wählen die Teilnehmenden ein weiteres aktuelles Werk, das sie in kurzen Impulsvorträgen vorstellen und im Seminar vertreten.
PS Basistexte der Anthropologie und Ethik
- Ethische Reflexion setzt die Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition und ihren zentralen Texten voraus. In dieser Lehrveranstaltung werden in einer kleinen Gruppe ausgewählte Originaltexte gemeinsam gelesen, analysiert und diskutiert: insbesondere Aristoteles’ Nikomachische Ethik, ergänzt durch Passagen aus Immanuel Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und Philippa Foots Die Natur des Guten. Ziel ist es, diese Klassiker für gegenwärtige ethische Fragestellungen fruchtbar zu machen.
- Die Lehrveranstaltung richtet sich besonders an Studienanfänger:innen und erleichtert den Einstieg in die selbständige Lektüre klassischer philosophischer und theologischer Texte. Sie vermittelt grundlegende wissenschaftliche Lese- und Texterschließungsmethoden, führt in akademische Diskussionskultur ein und unterstützt die Entwicklung eigener Zugänge zur Theoriebearbeitung.
Hier finden Sie alle Informationen zu Prüfungen!
Grundsätzlich gilt: Die Anmeldung zu den offiziellen Prüfungsterminen erfolgt durch die Studierenden über u:space (21-7 Tage vor dem Prüfungstermin), die Reservierung eines Zeitslots für mündliche Prüfungen erfolgt via TEMPUS (ein Eintrag ist 6-2 Tage vor dem Prüfungstermin möglich). Ein Eintrag in TEMPUS ohne vorherige Anmeldung über u:space ist nicht gültig.
Die Prüfungstermine finden Sie auf u:space und im Vorlesungsverzeichnis.
Die Lehrveranstaltungsprüfungen (schriftlich und mündlich) werden in Deutsch abgehalten; auf Wunsch des Studierenden und nach Anfrage unter sozialethik(at)univie.ac.at kann die Prüfung auch in Englisch abgelegt werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Elzbieta Bielat unter sozialethik(at)univie.ac.at
Hier finden Sie weitere Informationen zur Anmeldung!
EC Kommunikations-und Medienethik
Im Zentrum des EC Kommunikations- und Medienethik stehen die Bedeutung von Medien und der individuelle und gesellschaftliche Umgang mit Medien in der heutigen Zeit.
Studierende eignen sich reflexive und (philosophisch-)ethische Kompetenzen an. Sie...
- begegnen zentralen medienethischen Theorien,
- lernen, Handlungsprobleme im Medienfeld zu erkennen, zu beschreiben und hinsichtlich normativer Fragen zu reflektieren,
- beschäftigen sich aus ethischer Perspektive mit der politischen Bedeutung öffentlicher Kommunikation und deren technischen Voraussetzungen und
- erhalten die Möglichkeit, sich Einzelthemen aus dem Feld der Medienethik zu widmen und ihr Wissen anwendungsorientiert zu vertiefen.
FAQ
Sollten Sie an anstelle des "SE zu politisch-ethischen und thematischen Vertiefungen" eine Vorlesung besuchen, für welche Sie nur 3 ECTS erhalten, so müssen Sie eine weitere Vorlesung mit mindestens 2 ECTS absolvieren, welche im Rahmen des EC's angeboten wird. (Zumeist haben die im Rahmen des EC angebotenen Vorlesungen 3 ECTS. Wenn Sie also statt des Seminars eine Vorlesung wählen, werden Sie im Normalfall zwei Vorlesungen zu je 3 ECTS besuchen und das EC dadurch mit insgesamt 16 ECTS absolvieren.)
Sollte die im EC vorgesehene Vorlesung bereits als Teil Ihres zugrundeliegenden Studiums absolviert worden sein, können Sie diese Vorlesung nicht mehr im EC wählen.
Ja, das Curriculum sieht vor, dass Sie anstelle des "SE zu politisch-ethischen und thematischen Vertiefungen" auch eine Vorlesung absolvieren können. Die Vorlesungen, welche im Rahmen des EC's angeboten werden, finden Sie unter https://ufind.univie.ac.at/
Folgendes ist hierbei zu beachten:
- Sollte die im EC vorgesehene Vorlesung bereits als Teil Ihres zugrundeliegenden Studiums absolviert worden sein, können Sie diese Vorlesung nicht mehr im EC wählen.
- Sie müssen insgesamt 5 ECTS absolvieren - sollte daher die von Ihnen gewählte Vorlesung weniger ECTS haben, müssen Sie eine weitere Vorlesung wählen. Dies bedeutet zB.: Für die von Ihnen gewählte Vorlesung erhalten Sie 3 ECTS, dann müssen Sie eine weitere Vorlesung absolvieren für die Sie mindestens 2 ECTS erhalten.
Werfen Sie dazu einen Blick ins Vorlesungsverzeichnis: https://ufind.univie.ac.at/de/vvz.html?.
Sie finden das EC Kommunikations- und Medienethik unter "Studienprogrammleitung 1 - Katholische Theologie".
Sollte für eine EC-Lehrveranstaltung eine Anmeldung notwendig sein, können Sie diese wie üblich über den jeweiligen Eintrag im Vorlesungsverzeichnis durchführen.
EC steht für Erweiterungscurriculum. Für allgemeine Informationen zu Erweiterungscurricula an der Universität Wien, siehe: https://studieren.univie.ac.at/studienangebot/erweiterungscurricula-und-alternative-erweiterungen/.
VO steht für Vorlesung. Vorlesungen gehören zu den nicht-prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen.
UE steht für Übung. Übungen gehören zu den prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen.
SE steht für Seminar. Seminare gehören zu den prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen.
An alle!
Es kann von allen Studierenden gewählt werden, in deren Curriculum ein EC vorgesehen ist.
Sie dürfen diese Lehrveranstaltung im Rahmen des EC nicht mehr wählen.
Wenden Sie sich an die angegebene Kontaktadresse für weitere Informationen.
Die "VO Kommunikations- und Medienethik" wird geblockt am Beginn des Wintersemesters, die "UE Kommunikations- und Medienethik" geblockt am Ende des Wintersemesters angeboten. Wenn Sie also zum ersten Prüfungstermin der "VO Kommunikations- und Medienethik" antreten und diese positiv abschließen, können Sie sich anschließend zur Übung anmelden. So können sie beide Lehrveranstaltungen innerhalb eines Wintersemesters absolvieren.
Das liegt an den Voraussetzungsketten.
Zum "SE zu politisch-ethischen und thematischen Vertiefungen" (das nur im Sommersemester angeboten wird) kann man sich erst anmelden, wenn man eine nicht-prüfungsimmanente Lehrveranstaltung des EC absolviert hat.
Wenn man also im Sommersemester mit dem EC beginnt, kann man zunächst nur die "VO Ethik II - Einführung in die politische Ethik" besuchen. Der erste Prüfungstermin für diese Vorlesung wird erst am Ende des Sommersemesters angeboten. Somit kann man sich am Beginn des Sommersemesters noch nicht zum Seminar anmelden, weil man ja davor noch keine der beiden Vorlesungen absolvieren konnte.
Folgender Pfad durch das EC wäre dann beispielsweise möglich:
- Erstes Sommersemester:
- VO Ethik II - Einführung in die politische Ethik (3 ECTS)
- Wintersemester:
- VO Kommunikations- und Medienethik (3 ECTS)
- UE Kommunikations- und Medienethik (4 ECTS)
- Zweites Sommersemester:
- SE zu politisch-ethischen und thematischen Vertiefungen (5 ECTS)
Nein, das ist nicht möglich.
Für die "UE Kommunikations- und Medienethik" gibt es nämlich eine Teilnahmevoraussetzung: Bevor man sich dazu anmelden kann, muss man die "VO Kommunikations- und Medienethik" absolviert haben.
Die Anmeldung zur "UE Kommunikations- und Medienethik" ist also erst möglich, wenn man die Prüfung der "VO Kommunikations- und Medienethik" bereits positiv abgeschlossen hat.
Nein, das ist nicht möglich.
Für das "SE zu politisch-ethischen und thematischen Vertiefungen" gibt es nämlich eine Teilnahmevoraussetzung: Bevor man sich dazu anmelden kann, muss man eine nicht-prüfungsimmanente Lehrveranstaltung des EC absolviert haben.
Die Anmeldung zum "SE zu politisch-ethischen und thematischen Vertiefungen" ist also erst möglich, wenn man die Prüfung der "VO Kommunikations- und Medienethik" oder der "VO Ethik II - Einführung in die politische Ethik" bereits positiv abgeschlossen hat (bzw. gegebenenfalls die einer anderen nicht-prüfungsimmanenten LV des EC).
Nein, die gibt es nicht.
Sie können sich die Lehrveranstaltungen des EC im Prinzip ganz frei einteilen und beispielsweise auch mal ein Semester pausieren. Wichtig ist nur, dass Sie die Voraussetzungsketten einhalten.
LAUFENDE MASTERARBEITEN
Univ. -Prof. Dr. Alexander Filipović
Anna-Sophie Prosquill
Titel:
Betreuung: Univ. -Prof. Dr. Alexander Filipović
Gabriel George Stalla
Titel: Questioning human rights in the catholic archdiocese of Mbeya-Tanzania. Human rights in the chrurch with the promotion of human rights in the society since 2020.
Betreuung: Univ. -Prof. Dr. Alexander Filipović
Parvin Badri
Titel: Ethische Herausforderungen von KI-Agenten
Betreuung: Univ. -Prof. Dr. Alexander Filipović
Mag. Magdalena Sammer
Titel: Der Einsatz von Spielfilmen zum Thema Tierethik im Ethikunterricht
Betreuung: Univ. -Prof. Dr. Alexander Filipović
Martin Wallentich, BA
Titel: (Un-)kritische Berichterstattung österreichischer Printmedien über die Fußball-WM 2022 in Katar
Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović
Mag. Roland Gager, BA
Titel: Video on Demand-Plattformen als medienethische Herausforderung.
Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović
Mag. Petra Urach
Titel: Angewandte Ethik im Film als didaktische Methode
Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović
LAUFENDE DISSERTATIONEN
Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović
Luis Paulitsch
Titel:
Betreuung: Univ. -Prof. Dr. Alexander Filipović
Le Diem Quynh MA
Titel: Reconceptualizing Democratic Agency through Algorithmic Mediation: An Ontological Political Theory Perspective
Betreuung: Univ. -Prof. Dr. Alexander Filipović
Leopold Buxbaum
"Die Folgen des Einsatzes militärischer Drohnen auf Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit aus theologisch-ethischer Perspektive und politische Alternativen aus friedensethischer Sicht"
Betreuung: Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović (seit März 2022)
Nestor Dochamou
"Gemeinwohl-Ökonomie in Benin: Perspektiven der christlichen Sozialethik"
Betreuung: Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović (seit Sept. 2021)
Abstract
Richard Hansl
"Der Gemeinwohlbegriff als politische Handlungsformel in systemischen Krisen, anhand der Kommunikation der Österreichischen Bundesregierung im Jahr 2020" (Arbeitstitel)
Betreuung: Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović (seit März 2021)
Maximilian Hrazdil
Titel: Frithjof Bergmann und sein New-Work-Ansatz als Vision für Arbeit und Wirtschaft von Morgen; Auseinandersetzung mit den Fragen nach Freiheit und sozialer Gerechtigkeit in Bezug auf Arbeit; Arbeit & KI
Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović (seit Juni 2024)
Celina Beck
Titel: Zwischen Natur und Technologie: Ektogenese als Denkfigur zur (Neu)Verhandlung von Geschlecht, Körper und Materialität (Arbeitstitel).
Betreuer: Ludwig/ Filipović (seit Juni 2024)
Eugen Dolezal
Titel: Verhältnis von Empirie und Sozialethik - Fokus Technikethik.
Betreuer: Filipović (seit Juni 2024)
Linda Kreuzer
Titel: Caring Institutions? (Arbeitstitel),
Betreuer: Schnabl/ Filipovic, (seit Juni 2024)
ABGESCHLOSSENE MASTERARBEITEN
Elisabeth Salaban-Hofer
Mensch-Roboter lnteraktionen: der Beitrag der Filmanalyse zu roboterethischen Fragestellungen
Ines Lang
Trans*gender im Film "Oskars Kleid". Eine medienethische Filmanalyse
Katharina Hainthaler
Sexismus und (anti-)feministische Ideen in "Bridget Jones-Schokolade zum Frühstück".
Selina Maria McDonald, BEd
Genderreflektierende Konzepte in der Prävention von christlich motiviertem Rechtsextremismus
Jakob Walch, BA
Steuerliche Praxis von Unternehmen: eine Darstellung und Bewertung aus christlich-sozialethischer Perspektive
Valentina Hilbrand, MEd
Liebe, Sex & Technik. Ethische & soziale Implikationen
Dr. Nikolaus Douda
Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht?
Lässt sich aus dem Recht zum Widerstand auch eine Pflicht zum Widerstand ableiten?
Nestor Dochamou
Solidarische Ökonomie im Armutskampf in Benin
Abgeschlossen 2020
Betreuung: O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Christopher Türke
Der religiöse Feiertag zwischen Religionsfreiheit und Antidiskriminierungsrichtlinien. Exemplarische Darstellung an der Karfreitagsdebatte in Österreich
Abgeschlossen 2020
Betreuung: O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Leopold Buxbaum
Rüstungsindustrie im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Ethik
Abgeschlossen 2020
Betreuung: O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Langoff Dana
Fast Fashion versus Slow Fashion - der Umgang von Bekleidungsunternehmen mit Nachhaltigkeit
Abgeschlossen 2019
O. Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Gregor Bartosik
Die Enzyklika Laudato Si: Untersuchung der Theologie und Methode des Dialogs
Abgeschlossen 2019
O. Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Clara Bartle
Die Wichtigkeit von Corporate Social Responsibility in der heutigen Bekleidungsindustrie
Abgeschlossen 2019
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Katharina Irrgang
Unternehmensethik im Spannungsfeld zwischen Human- und Erfolgsverantwortung
Abgeschlossen 2019
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Charuni Perera
Weaving for Empowerment - Fair Trade und Empowerment von Frauen in Sri Lanka's Handloom Industrie
Abgeschlossen 2019
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Ann-Kathrin Raaben
Sharing Economy: "Teilen statt Haben" und "Nutzen statt Besitzen"
Abgeschlossen 2019
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Franz Silhengst
Managementstrategien aus ethischer Sicht
Abgeschlossen 2019
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Christine Rothe
Die Politisierung des apokalyptischen Denkens in den USA, unter besonderer Berücksichtigung des Bestseller-Reihe 'Left Behind'
Abgeschlossen April 2016
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Andreas Liska
Soziale Ungleichheit in neueren ökonomischen Entwürfen. Ein systematischer Vergleich aktueller Forschungsbeiträge unter besonderer Berücksichtigung der Struktur, historischen Dynamik und gesellschaftlichen Auswirkung
Abgeschlossen März 2016
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Christian Machek
Die Zivilökonomie als Gegenentwurf zu den Mainstream-Wirtschaftswissenschaften. Vom homo oeconomicus zum homo cooperativus
Abgeschlossen März 2016
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Andreas Wehlich
Christliche Lebenskultur in Auseinandersetzung mit Erich Fromm
Abgeschlossen März 2016
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Elisabeth Wallner
"How fair is Fairtrade? Fairtrade and justice, analysed by Amartya Sen's 'The Idea of Justice"
Abgeschlossen Oktober 2015
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Katharina Hintermayer
"Schöpfungsspiritualität und nachhaltiger Lebensstil"
Abgeschlossen Mai 2015
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Stephanie Moser
"Prophetie und Gesellschaftskritik bei Michael Walzer"
Abgeschlossen Mai 2014
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Ausgezeichnet mit dem Dr. Schaumayer Preis:
Berina Jusufovic
"Der Entwicklungsbegriff und die ethische Dimension von Entwicklung"
Abgeschlossen Dezember 2011
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Albert Unterberger
"Moderne und Menschenrechte bei Tariq Ramadan"
Abgeschlossen Dezember 2010
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Robert Schneider
"Vertrauen als soziale Ressource unter besonderer Berücksichtigung der Wirtschaft"
Abgeschlossen August 2010
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Veronika Schweiger-Mauschitz
"Nachhaltige Veranlagung von Spendengeldern entwicklungspolitischer christlicher Nichtregierungsorganisationen (NRO)"
Abgeschlossen April 2010
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Nikoleta Nikisianli
„Partizipation als entwicklungspolitisches Konzept und Desiderat unter besonderer Berücksichtigung der ländlichen Entwicklung"
Abgeschlossen September 2009
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Christina Blätterbinder
"Chancen und Grenzen von Religion und Spiritualität in der EZA. Analyse des Reflexions- und Arbeitspapiers 'Rolle und Bedeutung von Religion und Spiritualität in der Entwicklungszusammenarbeit' (DEZA) und des Weltbankberichtes 'Mind, Heart and Soul in the Fight against Poverty'" Abgeschlossen April 2009
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Elfriede Wrulich
"Ökologische Ethik und katholische Kirche"
Abgeschlossen Oktober 2008
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Veronika Kreyca
"Dialog im Christentum und im Islam unter besonderer Brücksichtigung sozialethischer Themen" Abstract
Abgeschlossen September 2008
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Cornelia Bystricky
"Niklas Luhmann: Darstellung und ethische Kritik" Abstract
Abgeschlossen Juni 2006
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Wolfgang Zarl
"Eine Devisentransaktionssteuer zur Realisierung zweier Ziele: zur Ordnung der Kapitalmärkte und zur Bekämpfung der Armut" Abstract
Abgeschlossen März 2006
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Bernadette Kerschbaumer
"Empowerment von Frauen. Der Ansatz von Amartya Sen in ausgewählten Frauenrechtsorganisationen"
Abgeschlossen September 2004
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Monika Graf
"Truth, the Road to Reconciliation? Die ethische Debatte über die Versöhnungspolitik Südafrikas nach der Apartheid" Abstract
Abgeschlossen Juni 2004
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Armin Berger
"Historische Schuld und Versöhnung: Zum Umgang mit vergangenem Systemunrecht und Ethik am Beispiel des australischen Versöhnungsprozesses: Konturen, Kontext, Kriterien"
Abgeschlossen Juni 2004
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Silvia Schabernig
"Ethik der Mediation. Eine Analyse des Mediationsverfahrens aus der Sicht der Diskursethik von Jürgen Habermas" Abstract
Abgeschlossen Jänner 2004
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Monika Jagenteufel
„'Ethik im Kino?' Ansätze zu einer ethischen Auseinandersetzung mit den Potenzialen des populären Spielfilms anhand von Paul Ricoeurs Theorie der narrativen Identität"
Abgeschlossen Jänner 2004
O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Claudia Jammeh
„Freiheit, Individuum, Gemeinschaft - Spannungsfelder in der Menschenrechtsdebatte zwischen Universalismus und Kulturalismus am Beispiel von Heiner Bielefeldt und Bénézet Bujo"
Abgeschlossen Oktober
Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
Andreas Steiner
"Die Menschenrechtsidee aus christlicher Perspektive. Konrad Hilpert und Wolfgang Huber im Vergleich"
Abgeschlossen November 2008
Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
Andrea Riedl
"'Stabat Mater'". Julia Kristeva's Beitrag zur Theologischen Ethik"
Abgeschlossen November 2006
Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
Angelika Karal
"Familie zwischen Liebe und Gerechtigkeit. Spurensuche einer sozialethisch verantworteten Rede über Familie heute"
Abgeschlossen Jänner 2006
Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
Sabine Wuschko
"Die Vereinbarkeitsfrage von Familie und Beruf. Eine sozialethische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Leitbildern"
Abgeschlossen November 2005
Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
Angelika Grandy
"'Wir weigern uns, die Gewalt hinzunehmen.' Friedensvorstellungen im Rahmen des israelisch-palästinensischen Konflikts auf der Basis einer Untersuchung von drei Fraueninitiativen"
Abgeschlossen Juni 2005
Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
ABGESCHLOSSENE DISSERTATIONEN
Alexandra Palkowitsch
Demokratie digital gestalten. Eine sozialethische Analyse mithilfe des Konzeptes der embedded democracy. Juni 2025, Alexander Filipović
Cezar Marksteiner-Ungureanu
"Der 'neue Mensch': Von Paulus zu Karl Marx. Eine geistesgeschichtliche und sozialethische Analyse"Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Christoph Tröbinger
"Ethik der Anerkennung. Zugänge zur Frage nach sozialer Gerechtigkeit in der Debatte zwischen Honneth und Ricœur.
Betreuung: O.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Pierre Houeleuh Tiemoko
"Beitrag der Kirchen zur integralen Entwicklung in der Elfenbeinküste (1980-2010). Eine ethische Bewertung und Zukunftsperspektiven"
Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Gabriel Chalwe Mapulanga
"Poverty reduction in Zambia: A comparative social ethical analysis of the strategies of the Catholic Church and the Pentecostals (The Gospel of Prosperity Movement)"
18.04.2018, Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Enikö-Sarolta Kiss
"Ökumenische Sozialethik im rumänischen Kontext"
2015, Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Cornelia Bystricky
"Kollektives Gedächtnis und Versöhnung"
Juni 2015, Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Irene Klissenbauer
"Konzepte der Religionsfreiheit aus christlicher und islamischer Perspektive. Positionen zu John Courtey Murray und Fethullah Gülen im Vergleich"
Jänner 2015, Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Marijana Kompes
„Menschenrechte - Kirche - Zivilgesellschaft. Die Rolle der Katholischen Kirche in Kroatien und ihre Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen"
März 2013, Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Franz Gassner
"Gerecht Konsumieren. Sozialethische und theologische Perspektiven einer Ethik des Konsums"
Juni 2012, Betreuung: o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Klaus Gabriel
"Nachhaltigkeit am Finanzmarkt. Mit ökologisch und sozial verantwortlicher Geldanlage die Wirtschaft gestalten"
Dezember 2006, o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel Abstract
Michael Weniger
"Europa ohne Gott? Die Europäische Union und der Dialog mit den Religionen, Kirchen und Weltanschauungsgemeinschaften"
Dezember 2005, o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel Abstract
Markus Glatz-Schmallegger
"Kirchliche Präsenz in der Zivilgesellschaft: Empirisch untersucht und sozialethisch reflektiert anhand des Feldes der politischen Armutsbekämpfung in Österreich"
Dezember 2004, o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel Abstract
Anthony John Britto
The social justice perspective in Catholic social teaching: A comparative study on the social vision of Pope Francis and Amartya Sen and its significance to the making of a just Indian society
Juni 2025, o.Univ.-Prof. Dr. Ingeborg Gabriel
Gusztáv Kovacs
"Geschlechterbeziehungen in Ehe und Familie. Eine praktisch-theologische Analyse der Predigten in 'Der Prediger und Katechet'" Mai 2008, Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
Maria M. Moser
"Opfer - eine politische und theologische Kategorie zwischen Affirmation und Ablehnung. Feministisch-ethische Analysen"
Dezember 2005, Ao.Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl
CEEPUS - "Central European Exchange Program for University Studies
Was ist CEEPUS?
CEEPUS steht für "Central European Exchange Program for University Studies". Es handelt sich um ein Exchange Mobility Program für Studierende und Lehrende, welches einen akademischen Austausch zwischen den Universitäten, Fakultäten und Instituten in Ost-, Mittel- und Südosteuropa fördern soll.
Wie funktioniert CEEPUS?
Im Rahmen von CEEPUS gibt es ein Hochschulnetzwerk, das wiederum aus verschiedenen Einzelnetzwerken besteht. Ein Netzwerk besteht aus mindestens drei Hochschulen, die aus drei verschiedenen Ländern stammen müssen. Eine der Hochschulen fungiert als koordinierende Institution des Netzwerkes. Im Rahmen dieser Netzwerke, die jährlich beantragt werden müssen, findet der akademische Austausch von Studierenden und Lehrenden statt. Die CEEPUS »Währungseinheit« ist mit einem Stipendienmonat festgelegt. Von Netzwerken nicht genutzte Monate werden für die Mobilität von Freemovern verwendet.
Studierende und Hochschulangehörige können mit CEEPUS im mittel- und osteuropäischen Ausland studieren, lehren und lernen. Unterstützt werden Studienaufenthalte, Praktika und Lehraufenthalte. Darüber hinaus werden unter bestimmten Voraussetzungen Intensivkurse und Exkursionen gefördert.
Es gibt 4 Arten von Mobilität:
- Students (Bewerbungen ab 3 Monaten)
- Short Term Students (Bewerbungen für 1–2 Monate)
- Short Term Excursions
- Teachers
- Summer Schools
Nach der Nominierung durch die Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren bzw. -partnerinnen und -partner der Heimatinstitution erfolgt die Nominierung durch das Heimat-NCO. Die Zuerkennung des Stipendiums erfolgt durch das NCO des Ziellandes.
CEEPUS für Studierende
Studienaufenthalte im Rahmen von Netzwerken
Mit CEEPUS können Studierende 1 bis maximal 10 Monate pro Bachelor- und Masterzyklus ihres Studiums in den mittel- und osteuropäischen Partnerländern verbringen. Für nichtgraduierte Studierende gilt ein Mindestaufenthalt von 3 Monaten. Kürzere Aufenthalte sind nur Studierenden gestattet, die an ihrer Abschlussarbeit bzw. Dissertation arbeiten. Ausnahme: Exkursion, Summer School.
Für Doktoratsstudierende gilt diese Maximaldauer nicht. Priorität genießen Mobilitäten im Rahmen von Netzwerken.
Voraussetzungen:
- Bewerberinnen und Bewerber müssen mindestens zwei Semester in der Studienrichtung, in der die Mobilität beantragt wird, an einer teilnahmeberechtigten Hochschule absolviert haben.
- Sie müssen die Staatsbürgerschaft eines CEEPUS Landes besitzen bzw. einer gleich gestellten Personengruppe angehören (equal status).
- Das Zielland darf nicht das Heimatland des/der Bewerbers/in sein
Studienaufenthalte als Freemover
Freemover sind an einer CEEPUS Hochschule eingeschriebene Studierende und Graduierte, die sich außerhalb eines Netzwerkes für ein Stipendium an einer Institution in einem der Partnerländer bewerben. Die Institutionen in Heimat- und Gastland müssen hierbei förderungsberechtigt sein. Die Stipendienzuerkennung nimmt das CEEPUS-Büro des Ziellandes vor. Freemover müssen Fragen der Anrechenbarkeit, der Studiengebühren und der sprachlichen Voraussetzungen selbständig lösen. In allen anderen Punkten gelten dieselben Bedingungen wie für die Mobilität im Rahmen von Netzwerken.
Networks
Das Netzwerk besteht aus 10 Universitäten und wird vom Netzwerkkoordinator doc. Mgr. et Mgr., ThLic. Th.D. Jaroslav Franc geleitet, der an der Palacký Universität in Olomouc (Theologische Fakultät) tätig ist. Aus den Überlegungen zur Gründung des Netzwerks:
Das Netzwerk wurde zeitgleich mit dem Start des Studienprogramms Ethics and Culture in Media Communication(2020) der Palacký Universität in Olomouc ins Leben gerufen. Der Studiengang basiert auf der Notwendigkeit Expert:innen für ethische Kommunikation auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Trotz der Pandemie in Europa kam es hier im Zuge von Online-Vorlesungen und kurzen Gastaufenthalten zu einer Zusammenarbeit der Partneruniversitäten. Durch die Förderung durch CEEPUS erhofft sich das Netzwerk einen verstärkten Austausch und Kollaboration.
Das Netzwerk richtet sich an Studierende (BA, MA, PhD) und Lehrende und möchte die Möglichkeit der Kurzzeitmobilität nutzen, um Wissen, Methoden und Prozesse zu Thema Medienethik auszutauschen und zukünftige Kooperationen zu entwickeln.
Die Ziele des Netzwerks sind daher:
- Aufbau und Vertiefung von Beziehungen zwischen den teilnehmenden Einrichtungen
- Austausch von theoretischem und praktischem Wissen und Methoden im Bereich Medienethik zwischen den teilnehmenden Institutionen, Studierenden und Lehrenden
- Steigerung der Motivation von Studierenden und Lehrkräften und Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse, um ihr Potenzial zu nutzen
- Entwicklung weiterer Kooperationen sowie Wissensaustausch und gemeinsamer Forschungsaktivitäten im Bereich Medienethik
- Harmonisierung der Lehrpläne und Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme, die einen Beitrag zur Medienethik leisten können.
Die wichtigste Errungenschaft für uns ist jedoch die Entwicklung von Beziehungen zu den teilnehmenden Institutionen für zukünftige Zusammenarbeit, Forschung und die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme.
Derzeit besteht das CEEPUS Netzwerk „Media Ethics“ aus folgenden Partnerinstitutionen:
- University of Vienna - Catholic Theological Faculty, Department for Social Ethics
- Palacký University Olomouc - Faculty of Theology
- University of Sarajevo - Faculty of Political Science / Catholic Theological Faculty
- Ss. Cyril und Methodius University in Skopje - Faculty of Philosophy
- Josip Juraj Strossmayer University of Osijek
- Episcopal Theological College of Pécs
- University of Silesia in Katowice
- University of Lódz
- Catholic University in Ružomberok
- Pavol Jozef Šafárik University in Košice