Ao. Univ.-Prof. Dr. Christa Schnabl

 

Curriculum vitae

4. 9. 1964: Geburt als erstes Kind der Eheleute Ing. Karl Schnabl (Transportunternehmer) und Franziska Schnabl (Angestellte im elterlichen Betrieb), geb. Kaiblinger in Kirchberg an der Pielach/NÖ. Zwei Geschwister.

1970-1978: Besuch der Volks- und Hauptschule in Kirchberg an der Pielach.

1978-82: Besuch des Bundesoberstufenrealgymnasiums (BORG), musischer Zweig in St. Pölten.

1982-1988: Studium der Selbständigen Religionspädagogik an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Sponsion zur Mag. theol. im Dezember 1988.

1987-89: Ausbildung zur Seminarleiterin in der theologischen Erwachsenenbildung durch die BAKEB (Bundesarbeitsgemeinschaft für Katholische Erwachsenenbildung). Im Anschluss: Tätigkeit als Referentin in der Erwachsenenbildung.

2/1989-3/1996: Anstellung (50%) als „Wissenschaftliche Assistentin“ bei den Wiener theologischen Kursen (Erzdiözese Wien) und beim Institut Fernkurs für Theologische Bildung (Österreichische Bischofskonferenz). Lehrtätigkeit in der Theologischen Erwachsenenbildung, Skriptenerstellung, Programmgestaltung.

9/1988-6/1989: Leitung des ÖH-Projektes „Frauenpastoral“ an der Universität Wien (inkl. Planung und Durchführung einer Lehrveranstaltung zu diesem Thema).

SS 1990: Lehrauftrag am Institut für Pastoraltheologie an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien: SE „Frauenspezifische Lebens- und Konfliktfelder. Anfragen an die Pastoral.“

1990-1992: Freie Mitarbeit in der Abteilung Religion des Österreichischen Rundfunks. Gestaltung theologischer Spezialsendungen und theologische Beratung.

1991/92: Spezialauswertung der Österreichischen Religionsstudie und der Europäischen Wertestudie 1990 unter frauen- und geschlechterspezifischem Aspekt.

9/1992-3/1993: Studien- und Forschungsaufenthalt in Münster/Westfalen (Deutschland). Finanziert durch ein Stipendium des Außeninstitutes der Universität Wien.

9/1993-9/1998: Vertragsassistentin am Institut für Moraltheologie (20 Stunden) der Universität Wien (Prof. Dr. Günter Virt).

4/1996-3/1998: Halbe Anstellung im Rahmen eines Forschungsprojekts des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF, Österreich) mit dem Thema: „Macht, Moral und Religion. Zur Bedeutung Hannah Arendts für die Theologische Ethik“.

3/1998: Promotion zur Doktorin der Theologie. Erstgutachten: Prof. Dr. Günter Virt, Zweitgutachten: Prof. DDr. Johann Baptist Metz 10/1998-1/2004: Universitätsassistentin am Institut für Sozialethik (Prof. Dr. Ingeborg Gabriel) und am Institut für Moraltheologie (Prof. Dr. Günter Virt). Dienstzuteilung: Institut für Sozialethik. Arbeitsschwerpunkte: Grundlagen der Ethik, Gender-Ethik, Politische Ethik.

WS 1998/99: Lehrauftrag an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Fribourg/Schweiz.

9/1999: Verleihung des Leopold Kunschak-Preises für die Dissertation. 3/2002-12/2003: Charlotte Bühler-Habilitationsstipendium beim Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Dienstfreistellung an der Universität Wien.

12/2003: Einreichung der Habilitationsschrift und Eröffnung des Habilitationsverfahrens zur Erlangung der Lehrbefugnis im Fach „Sozialethik“ an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Titel der Habilschrift: „Fürsorge – Unter Gerechtigkeitsanspruch. Ansätze zur sozialethischen Reformulierung von Fürsorge im Blick auf Herausforderungen moderner Gesellschaften“.

1/2004: Wiederaufnahme der Tätigkeit als Universitätsassistentin. 1/2004: Abschluss des Habilitationsverfahrens und Erteilung der Lehrbefugnis als Universitätsdozentin für das Fach „Sozialethik“.

3/3004: Ernennung zur „außerordentlichen Universitätsprofessorin“ am Institut für Sozialethik. SS 2004: Lehrverpflichtungen im Ausland: Pflichtvorlesung „Politische Ethik“ an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Münster (Vertretung von Prof. Dietmar Mieth) Seminar: „Liebe und Gerechtigkeit. Familien im Brennpunkt der Gesellschaftsethik“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen (Frankfurt/Main), Vertretung für Prof. Friedhelm Hengsbach.

10/2004-4/2007: Vizedekanin der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien.

12/2005: Kardinal Innitzer Forschungspreis für die Habilitation. 10/2006: Lorenz Werthmann Preis des Caritasverbandes Deutschland für die Habilitation.

Seit 10/2007: Vizerektorin der Universität Wien, Geschäftsbereich: Studierende und Weiterbildung.